Ende Februar erstrecken sich die Arbeiten an der neuen Hauptstraße durch den Etosha Nationalpark auf 47 Kilometer ab dem Rastlager Okaukuejo. Das geht aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Forstwesen und Tourismus (MEFT) hervor. Die bisherige Schotterstraße wird von Grund auf neu gebaut und asphaltiert.
Für Besucher des Etosha Nationalparks macht sich der Fortschritt in einer erweiterten Umleitung bemerkbar. Ab 1. Februar gelangt man, von Okaukuejo kommend, nicht mehr beim Wasserloch Ondongab zurück auf die Hauptstraße, sondern erst auf der Höhe von Homob.
Ab 26. Februar führt die Umleitung noch weiter nach Osten. Sie kreuzt die Hauptstraße und verläuft auf der kleinen Straße nach Sueda, Salvadora und Charitsaub. Erst mit dem Ende dieser kleinen Straße gelangt man wieder auf die Hauptstrecke - 47 km ab Okaukuejo.

Erweiterte Umleitung (blau) ab 1. Februar 2026 auf der Strecke zwischen den Rastlagern Okaukuejo und Halali im Etosha Nationalpark im Norden Namibias. Der gesperrte Abschnitt der Hauptstraße ist rot markiert. Karte: Ministry of Environment, Forestry and Tourism (MEFT)

Erweiterte Umleitung (blau) ab 26. Februar 2026 auf der Strecke zwischen den Rastlagern Okaukuejo und Halali im Etosha Nationalpark im Norden Namibias. Der gesperrte Abschnitt der Hauptstraße ist rot markiert. Karte: Ministry of Environment, Forestry and Tourism (MEFT)
47 km von 214 km durch Etosha
Die Schotterstraße auf der Hauptverbindung zwischen den Rastlagern Okaukuejo und Namutoni war dem zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen. Tourguides und Besucher klagten über verspülte Stellen und Schlaglöcher.
Die Straßenbauarbeiten hatten im April vergangenen Jahres begonnen (siehe Bericht von Namibian.org). Der 47 km lange Abschnitt stellt knapp ein Viertel der 214 km langen Gesamtstrecke dar. Sie führt von Okaukuejo über Halali und Namutoni bis zum King Nehale Tor, das an der nordöstlichen Grenze des Etosha Nationalparks liegt.
Zunächst wurde ein etwa 20 km langer Abschnitt von Okaukuejo bis zum Wasserloch Ondongab gesperrt. Die ausgeschilderte Umleitung führte seitdem in einem Bogen nach Süden und vorbei am Wasserloch Gemsbokvlakte.
Seitdem kann man die beliebten Wasserlöcher Newbrowni und Kapupuhedi 8 km und 17 km östlich des Rastlagers Okaukuejo nicht anfahren. Die Sperrung sollte bis zum 30. November dauern. Wann der Abschnitt fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben wird, teilte MEFT nicht mit.





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