Ab dem 1. Mai 2026 darf kein Selbstfahrer mehr auf eigene Faust zum Sossusvlei im Namib-Naukluft Park im Süden Namibias fahren. Das gab das Ministerium für Umwelt, Forstwesen und Tourismus (MEFT) bekannt. Die Zufahrt ist dann nur noch für den offiziellen Shuttle-Service und für Tourguides der umliegenden Lodges erlaubt.
Dabei geht es um die etwa 5 km lange Offroad-Strecke vom Parkplatz für Stadtwagen zum Dead Vlei und Sossusvlei. Sie verläuft im Bett des Tsauchab-Riviers (Trockenflusses) und besteht stellenweise aus tiefem Sand.
Den Shuttle-Service bietet der Konzessionshalter About Africa Co an. Er beinhaltet eine geführte Tour auf die höchsten Dünen der Welt. Laut bislang letzter Ankündigung kostet die Tour 260 Namibia Dollar pro Person (13,45 Euro, Betrag zum aktuellen Wechselkurs; 1 ZAR = 1 N$). Kinder zahlen die Hälfte.
Neben About Africa Co dürfen "Lodges im und um den Namib-Naukluft Park" Touren für ihre Übernachtungsgäste ins Sossusvlei anbieten. Andere Unternehmen, also Reiseveranstalter, haben ab 1. Mai keine Zufahrtserlaubnis mehr.
Zu den Lodges der Umgebung zählen die Unterkünfte der Gondwana Collection Namibia wie Namib Desert Lodge oder The Desert Grace. Sie liegen etwa 60 km nördlich von Sesriem, der Einfahrt zum Namib-Naukluft National Park.
Die Tourguides der Gondwana-Lodges bieten in der 'Sossusvlei Exkursion' nicht nur die Fahrt und ein Picknick unter uralten Kameldornbäumen am Sossusvlei. Mit vielen spannenden Geschichten erklären sie auch das sensible Ökosystem der Dünen-Namib, die 2013 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

Das Dead Vlei südlich vom Sossusvlei in der Dünen-Namib im südlichen Zentrum Namibias. Foto (2006): Sven-Eric Stender





SUBMIT YOUR COMMENT