Namibia-Urlaubern aus Europa dürfte das bekannt vorkommen: die Warnung vor viel Verkehr auf den Fernstraßen zum Oster-Wochenende. In der Tat sollte man besonders vorsichtig fahren und Geschwindigkeits-Beschränkungen strikt einhalten. Von Staus wie auf europäischen Autobahnen kann in Namibia jedoch keine Rede sein.
Ab dem heutigen Donnerstag sind viele Namibier unterwegs. Einige nutzen das lange Wochenende für einen Camping- oder Lodge-Ausflug. Mehrere Unterkünfte haben Oster-Sonderangebote. Farm Sandhof bei Maltahöhe erwartet nach den jüngsten guten Regenfällen wieder eine prachtvolle Lilienblüte in seinen Pfannen.
Andere besuchen ihre Familien in anderen Ortschaften oder auf der Farm. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt im Norden Namibias, nördlich des Etosha Nationalparks.
Auf den Hauptverkehrsadern ist daher mit besonders viel Verkehr zu rechnen. Dazu zählt die Fernstraße B1 von Windhoek nach Norden und Süden, aber auch die B2 von Windhoek zum Küstenort Swakopmund.
Namibia ist christlich geprägt. Der Karfreitag und der Ostermontag sind gesetzliche Feiertage. Die Behörden und viele Geschäfte sind an beiden Tagen geschlossen. Supermärkte in den größeren Städten haben in der Regel geöffnet. Alkohol darf übers Oster-Wochenende nur am Samstag Vormittag verkauft werden.

Frohe Ostern in Namibia: Dieser eiförmige Stein, gefunden und aufgenommen im Naukluft-Gebirge, ist weder angemalt noch zurechtgeschliffen. Foto: Sven-Eric Stender





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