Namibia-Urlauber aus Europa legen auf ihrem Non-Stop-Flug nach Namibia neuerdings eine Zwischenlandung in Luanda ein. Der Grund: Ein Mangel an Kerosin auf dem Internationalen Flughafen Hosea Kutako östlich von Windhoek.
Das Unternehmen Vivo Energy Namibia habe den Treibstoffmangel bestätigt, meldete der Radiosender Kosmos 94.1 auch auf Facebook. Demnach erklärte Vivo-Sprecher Lazarus Nafidi, man habe eine Lieferung Kerosin aufgrund nicht erfüllter Qualitätsstandards zurückschicken müssen.
Zuvor hatte Lufthansa Cargo in Windhoek angekündigt, dass aufgrund des Mangels derzeit keine Fracht transportiert werden kann. Dies werde voraussichtlich bis zum 23. August andauern (siehe auch der Post von Kosmos 94.1 auf der Plattform X).
Passagierflüge werden fortgesetzt, müssen jedoch je nach Bedarf einen Tankstopp einlegen. Dies gilt vor allem für die Non-Stop-Flüge nach Europa. Auf der Strecke bietet sich natürlich ein Stopp in Luanda an.
Die Namibia Airports Company (NAC) versicherte, alles zu unternehmen, um die Auswirkungen des Engpasses auf ein Minimum zu beschränken. Man arbeite mit allen Beteiligten an einer koordinierten Lösung (siehe auch Bericht im Namibian).
Die Reisebranche wertete die Entscheidung, die Kerosin-Lieferung wegen mangelnder Qualität zurückzusenden, als positiv. Der Vorfall zeige, dass auf die Einhaltung internationaler Standards geachtet und Sicherheit der Fluggäste Priorität habe.

Kerosin-Engpass auf dem Internationalen Flughafen Hosea Kutako (HKIA) bei Windhoek. Grund: Der Lieferant Vivo Energy Namibia hatte eine Lieferung wegen mangelnder Qualität zurückgesandt. Foto (Juni 2025, nur zur Illustration): Sven-Eric Stender





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